Gebirgslandeplätze

Gebirgslandeplätze sind Landestellen ausserhalb von Flugplätzen und ohne Infrastruktur, die über 1100 Meter über Meer liegen. Sie dienen einerseits zu Ausbildungs- und Übungszwecken, anderseits für Personentransporte zu touristischen Zwecken. Im Rahmen des SIL (Sachplan Infrastruktur) wird das Netz der Gebirgslandeplätze einer generellen Überprüfung durch das BAZL unterzogen.

An der Erarbeitung des Konzeptes für die Überprüfung der Gebirgslandeplätze waren neben den Bundesstellen die Standortkantone, Nutzergruppen und Natur- und Landschaftsschutzorganisationen beteiligt. Den grundsätzliche Auftrag zur Überprüfung hatte der Bundesrat mit der Genehmigung des SIL-Konzeptteils im Oktober 2002 erteilt.

Die Delegierten der Arbeitsgruppe Gebirgslandeplätze des SHeV setzen sich für den Erhalt der Gebirgslandeplätze ein. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gletscherpilotenvereinigung (SGPV) statt.

Am 17. September 2010 bewilligte der Bundesrat die erste Objektblattserie der Gebirgslandeplätze (Region Wallis-Südost). Diesbezüglich hat die SGPV Einsprache erhoben. Diese wurde teilweise gutgeheissen. Der SHeV hofft, dass die Neubeurteilung zu Gunsten der Fliegerei ausgeht.

Links zum Themenbereicht GLP:

http://www.bazl.admin.ch/themen/lupo/00293/00363/index.html?lang=de

http://www.bazl.admin.ch/themen/infrastruktur/01569/index.html?lang=de

http://www.gletscherflug.ch/SGPV